| |
|
Was tun, wenn zu Hause geschlagen wird? Um Kindern und Jugendlichen Informationen und Hilfe anzubieten, beteiligt sich jetzt „Der Runde Tisch GewAlternativen" des Kreises Borken am landesweiten Ausbau der Internetseite www.kidsinfo-gewalt.de. Die Adressen von Beratungsstellen für alle 17 Gemeinden und Städte des Kreises sind beispielsweise dort aufgeführt.
Die Internetpräsentation wurde 2004 von dem Verein „Frauen helfen Frauen e.V. Dortmund" ins Netz gestellt. Neben der „Nummer gegen Kummer" finden betroffene Kinder hier Antworten zu vielen Fragestellungen zum Thema Gewalt: Was ist Gewalt? Wo finde ich oder findet meine Mutter Hilfe? Wie sieht der rechtliche Schutz aus?
Die Website kann in vier Sprachen (deutsch, englisch, russisch und türkisch) angeklickt werden und ist leicht zu bedienen.
Ein Vorteil zudem: Das Internet bietet Anonymität und ist gleichzeitig ein attraktives Medium für Kinder und Jugendliche, wirbt Irmgard Passerschroer, Geschäftsführerin des „Runden Tischs GewAlterativen", für das neue Angebot. Plakate und Flyer sind derzeit in Arbeit und sollen die Internetseite in Schulen und sozialen Einrichtungen bekannt machen.
Hintergrundinformationen:
Auch im Kreis Borken gibt es das Phänomen der häuslichen Gewalt an Frauen und Kindern. Um hiergegen vorzugehen, haben sich Fachleute aus unterschiedlichsten Fachbereichen -Frauen-, Männer- und Kinderberatung, Schulen, Tageseinrichtungen für Kinder, Polizei, Medien, Justiz, Verwaltung und Politik - zusammengeschlossen: Seit 2001 gibt es im Kreis Borken den „Runden Tisch GewAlternativen", der unter der Schirmherrschaft des Landrates des Kreises Borken, Gerd Wiesmann, steht.
Ziel von GewAlternativen ist die Enttabuisierung und Bewusstmachung des Phänomens häusliche Gewalt, ihre Bekämpfung, sowie die Vernetzung der verschiedenen Aktivitäten zur Unterstützung der betroffenen Frauen und Kinder.
|
|